„Mein Urururgroßvater war Boskop!“
Archiv warb mit Äpfeln auf dem Heinrichsfest für die Familienforschung – Lob aus Rom für die „Studien“
Die mittlerweile 2600 Bände Kirchenbücher aus den Pfarreien der Erzdiözese Bamberg sind wichtiges Alleinstellungskennzeichen des kirchlichen Zentralarchivs am Regensburger Ring. Ein Apfel mit grünem Blatt, darauf die Einladung, die Vorfahren im Diözesanarchiv herauszufinden, als Werbeträger. Die Besucher des Archivstands griffen gerne in den Korb mit den Äpfeln.
Auch wenn es nur ein paar Hunderte waren, die der Hitze trotzten und das Heinrichsfest besuchten, und nicht Tausende, die die Presse gesehen haben will, ist das Archiv über den Erfolg, den Frau Ott und Frau Schröder am Stand verbuchten, sehr erfreut. Buchdubletten aus Nachlässen fanden ebenso guten Zuspruch, wie der zum Sonderpreis angebotene Band 1 der „Studien zur Bamberger Bistumsgeschichte“. Diese „Gottesburgen“ mit den 130 beschriebenen Kirchen und Kapellen gelten als Handbuch zum katholischen Kirchenbau in der ersten Hälfte des 20. Jh. im Erzbistum, sind auch auf bayerischer Ebene einmalig, aber wie die weiteren fünf Bände der Reihe im Erzbistum Bamberg noch zu wenig bekannt.
Erst jüngst bestätigte der Rektor des Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom, in dessen Bibliothek die Reihe der „Studien“ ebenso vertreten ist wie in der Bibliotheca Apostolica Vaticana, die klare und ansprechende Gestaltung der Bände mit dem Erlebnis von „Geschichte konkret“.
So erwarten die Archivmitarbeiter nach dem Heinrichsfest jetzt die Besucher im relativ kühlen Lesesaal des Archivs zu ergebnisreichen Forschungen nach den Vorfahren der eigenen Familie.